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Samstag, 16. März 2019

Plattdeutsche Dichter

                                  Wi wachten up dat Vörjohr, in Februar was he kört dor



 
Rudolf Tarnow (* 25. Februar 1867 in Parchim; † 19. Mai 1933 in Sachsenberg bei Schwerin) war ein niederdeutscher Schriftsteller.
kieken bi Wikipedia, dor givt dat mehr över den plattdütschen Dichter

Sin Book "Buurlävers" van 1916 is mi in Haan komen, un ik heeb dorin leest.
Een Vers ut sin Gedicht "spräkt plattdütsch drifft up de Tied van daage to, dat schriev ik hier nu mool heen.

Wat nich de Lüd all weeten
war sünd se eenmol klauk!
Se dahn sük as Propheten
un räden as een Bauk
un räden hen un räden her
dat plattdütsch nich mehrzünftig wär,
un över Johr un wäken
würd Nüms mehr plattdütsch spräken.
 
Eenige Worden heeb ik verännert in min Platt. Dat Gedicht geiht noch een poor Stropen wieter.
ik heeb nu so doröver nahdacht, wo recht he het.
Ik heeb faststelt, de Kinner lehrt dat nich mehr in Öllernhus,  van de Omas un Opas noch een beeten.
Eegentlich mut man alls dorför dön , dat de Sprak nich utstarvt  mit dat Schrieven.
Bi us in Heimatverein is man up een goden Wech, för dat neederdütsche watt to dön.

Wenn ik hier Rechte verletzt heeb, seegt mi dat. Alls ist ja all över 70 Johr vergahn
.
Nu stell ik noch wat van mi hier in , word ja woll ok wer Tied. Ov datt een finnen deit steiht up een anner Blatt.

De ersten Storkes bünt ankomen
luut mit de Snabels klackernt
maken se sük maarkbaar.
Ok een Bood van dat Vörjohr.





Nu wünsch ik jo wedder een moije Tied  int Vörjohr.

Sonntag, 30. Dezember 2018

Silvester un Neejohr

Traditionen


 Disse Tied is dörnanner
dat mutt sük wenden
 hoppen ist hör Stern
disse Tied brukkt Hannen
holl du di ok nich fern.

ein Vers aus einem Gedicht von Walter Dehmel 1903-1960

Jedet Johr dat Glieke wi wünschen uns so völ um zwalf  Ühr, ober wat is dorvan bleeven an End van Johr, Nich völ, wenn wi eehrlich bünt.
Ersten kummt ja völ anners as man will un  twedens as man denkt. Watt bünnt wi doch vör Döösbaddel.
Ik will geern so eeniget van fröher bi behooln. Dat is ton Beespeel  Neejohrkoken backen. Ik mak dat geern  ok wenn man heel Tied dorbi sitten deiht un de Hörnkes dreihn mutt.
 Dat Rezept is ganz eenfach.

Neejohrskoken I
 Rezept wie ich es mache auf hochdeutsch

450g Mehl (Dinkel) oder Weizenmehl
200g geschmolzene Butter
1/2 l  Wasser und etwas mehr
200g Kandis in dem Wasser schmelzen und abkühlen
1 Eßl. Zimt
1Eßl.Anis
den Teig mit den Zutaten verrühren, wenn er zu dick ist noch etwas Wasser dazu
über Nacht stehen lassen. (Sie dürfen nicht zu dick sein, eher hauchdünn so das man sie noch rollen kann.)
Am nächsten Tag  mit  Neujahrseisen, ein Hörncheneisen  erhitzen , und den Teig backen wie in einem Waffeleisen, ca 3 Min. sofort nach dem Rausnehmen  kleine Hörnchen rollen.
Das geht gut mit einem kleinen Holzlöffelstiehl oder Bleistift, wie ich es schon früher gemacht habe als Kind bei meinem Opa.Heute rolle ich sie mit den Fingern , ziehe deshalb Handschuhe an, sonst wird es zu heiß.
Man nennt sie darum Neujahrskuchen, wenn die Nachbarn kommen und ein frohes ,neues Jahr wünschen, werden sie serviert. Aber auch sonst schmecken sie gut. Sie werden in einer Blechdose  von mir aufbewahrt, früher nahm man Milchkannen.



wer mehr wissen möchte gehe hier hin http://binablurei.blogspot.de

Elskeline wünscht allen een Good JohrGesundheit, Glück un Freid
un Proost Neejohr

Sonntag, 23. Dezember 2018

Wiehnachten

Leeve Lüd, de Tied geht geiht dorhen, nu ist all wedder Wiehnachten.
Dat Johr ist so gau vöbi gahn un soveel  is passert. Völl löppt dörenanner inne Welt.
Wi  könnt  völ dorvör dön. Laat uns Free hooln und an use Naabers denken, de dat nich good geiht.
Helpen wo wi könt  un  positiv na vörn kieken.
Ik wünsch jo moje Wiehnnachten, eene goode gesunde Tied und dat neeje Johr sall jo good doon.
Ik will allns dransetten , hier mehr to schrieven, do watt ik kann!
Blievt gesund und munter  all Tied,
jo Elskelinne

Min Wiehnachtsboom is all klor


De Oggen lüchten mit de Wiehnachtsboom  um de Wette un in Haart woord dat ganz fierlich!



Samstag, 3. November 2018

Novembertied

de Bladden rieseln and Grund un de Farven verännern sük.
Dit Johr is allens looter as annere Johrn.
Ik glöv wie kriegen keen recht Wintertied mehr und  dat Fröhjohr geit gau in de Sömmertied över.
Wie könnt dor ja nix an dreihn.
Dat is November un ik kiek ut mien Fenster, de Sünn schient un sogoor een poor Fleegen danzen dör de Luft.
De Klock wör umstellt, un nu is dat bannig fröh düster.  De Kersen könnt wie ansteeken un de Kamin anmaaken. Da word dat richtich komod. Eeen Deeken över de Föten und wi vertellen, wat man so makt an de laangen Avends.
Ik heeb weer Lüst to schrieven, ok up platt. Meenigmool faalt mi nix in, ober denn kummt dor so een Lücht un ik bün fix dorbi, dormit mi dat nich dör de Latten geiht.
Vonabens gah ik nan plattdütsch Spöldeel bi us. Min Nabersche nehm ik mit, un wi heebt bestimmt spooß dorbi.

Nu heeb ik noch een Gedicht van Mörike dat paast ok noch in November. Dat full mi van mörgens in, as ik dör de Wald  leep.


Septembermörgen
 In Nebel schlöppt noch de Welt
noch drömen Wald un Felder
bold süchst du wenn de Schleier faalt
de blau Himmel as he normool is
de Harvste in uns stille Welt
heel golden  dör dat Land löppt.

Eduard Mörike übersetz ins Platt  von Elske


Nu wünsch ik jo noch eene moie Harvstied bit de Winter kummt

Sonntag, 7. Oktober 2018

Ik bün dor


 Wachsbild Künstler unbekannt
Meenigmool denkt man, allens is so eenfach man mutt blot anfangen un denn geit dat ok, man schafft allens wenn man mutt un ok de Wille mutt dor ween.
Jümmer wenn ik denk, allns is good, dann kummt wat dortüschen.
Nu word dar obers tied dat ik een Streek trecken dö.
Dat leeven is kien Zuckerschlecken , ik will mi ok nich beklaagen. Min Mooder seeg jümmer, mi geiht dat good ik bün tofree. So mutt man dat woll seehn,

Nachtgedanken
Een Gedicht van mi, da word nu in de Anthologie van de Frankfurter Bibliothek veröffentlicht 2017
geiht in de ganze Welt

Nachtgedanken
De Nachgedanken ohn` Schranken
maken watt see will`n
in de Dunkelhiet
fleegen as Fleedermusen
still setten see sük heen
egol wo, an Mürn
klammern sük fast
de Stille is nich ut to holn
de Flögeln as een Windhuch
se mögen de Dunkelheet
blot de Minschen brengen Lücht
jaagen see in een Ecke
dor wo keen een se sücht
an Mörgen sind see bold vergeeten
dee Drömen
een neje Dag breegt an
mit Daaggedanken .

Klärchen2017

Nu wünsch ik jo alls Goodes un bit bold mool,
Elskeline

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Freitag, 7. September 2018

Elskeline har dat mit Oogen

 Bi Google kumt toeerst een Bild  dorüm stell ik nu ok een up de Siet.
Ik bün ja Ostfrees un dor gievt dat ümmer wat to verteellen.
Een oll Buurnhus an lütjen Kanal, son beeten verwunschen.

                                                 Lüttjet Buurnhus is nu een Museeum in Warsingsfehn

Nu is dat all good un ik kann ohne Brill good kieken. Een beeten dürt dat noch bit ik richtig losleegen kann.
Ik doch hier kummt kien een, bit up min Fründinnen. Nu heebt sük över bold verdusend  Anklickers bi mi sehn` laaten.
Kloor frei ik mi över jeden de mi besökt.
Irgend een heet letzt seegt man mut de Lüe füttern, dat will ik nu dön.
Ik schriev ja hochdütsch un plattdütsch, un so as mi de Schnabel wursen iss.
Ik heeb een Wörbook, ober bit ik allns funnen heeb, is de Schrieveree to een.

Een Gedicht van mi


Wenn ik de Heimatlucht inaam
de Wind dör de Bladen brust
Sommerwarmde spör
de Kraihen unnerwegens bünt
de Amseln fleiten
in Gorden up de Bank
de Oogen sluten
dat moogt mi glückelk un tofree.
K.S

bit toon nächst mool, dürt nich lang 🙋

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Donnerstag, 14. Juni 2018

Min Fründin

Woort ja woll Tied för een Gedicht.
Tied ist vergahn un ik heep een upreegen Tied hatt. 
Nu löppt sük dat all wedder toorecht.Man mutt ja nich allns verteellen in dat Web un in dit Blogg.
Ik bün een Minsch de upsteiht un loop dor henn  wo dat good iss.
Ik heeb Frünndinnen de mi up Pott setten dönt wenn dat up an kummt.

in Ostfreesland entdeckt

Leeve Frünndin du büst 
nich allns för mi
over heel völ
Ohn di wör ik
mennig Pad nich gahn.
Tosamen hev wi Steen
van Wech nomen
de nebel klor maakt
un een klor Utkiek schafft.
Tosamen bünt wi staark!
K.Seesko (c)


Ik wünsch mi 
dat geev mehr dagen vör mi
ohn Fragen
ohn Anspöken
ohn Fördern
kin Taxeern
eenfach blot dor ween.
K.Seesko (c)

Well watt hebben will
de mutt ok geeven.
Luther

Dat bünt de Daage
de man vergeet
de Daage un dat Datum
up de Kalenners,
dat wat wichtig is
un ok dat wat unwichtig is!
K.Seesko (c)

Dat givt so Tölpel
de nich weet wat sük hört
de heebt dat nich leehrt
dat man een normol Miteenanner
tüschenmenschlich gebrukken kann.
Dat is all swoor mit süke Minschen.
K.S.(c)
Gah din Weeg
un laat de Lüe snacken


Dat heest du daan
seegt din Gedächnis
dat kannst du nich daan könnt
seegt din Stolt.
Endlich givt din Gedächtnis na.
Nitzsche (c)

Dat givt Saken in leeven
de man bedurt
bevör man se deit
un doch deit.
(c)Hebbel

Dat mutt een esel ween
de mit sestig Johrn
noch de sülven Ansichten hett
as vör twientig Johrn.
Goethe?
watt wullt du eegentlich
fraag di dat mool
in een ruhigen Stün
un geev di uprichtig Antwoort.
(c) Mutius

Man kann völ
wenn man sük
ok recht völ totraut.
(c) Humboldt

Du geihst in Düstern
din Haart is swoor
van Sörgen vull
up eenmool
lüchten över di de Steernkes!
Da is nu eerst mool allns bit ton nächst Mool.
De Gedichten find man bi mi ok in hochdütsch  up min Bloggs un Homepage
Noch wat  to Bedenken ist hier up min Siet.
Datenschutz

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